Trend: Malware mit Lizenzbestimmungen
Malware-Autoren sind, ebenso wie andere Software-Entwickler an ihrem Profit interessiert – vielleicht sogar ein wenig mehr als gewöhnliche Software-Entwickler. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass sich ein neuer Trend auf dem Markt für illegale Software abzeichnet. Die unter der Hand verkauften Applikationen enthalten in vielen Fällen eine EULA (End User License Agreement), der der Nutzer zustimmen muss, bevor er das Programm benutzen kann. Freilich sind solche Lizenz-Vereinbarungen nichtig und der Autor einer solcher Software wird es scheuen bei Nichtbeachtung des Abkommens seine Interessen vor Gericht durchzusetzen. Trotzalledem ist der Trend interessant und nicht von der Hand zu weisen – informiert das Sicherheitsunternehmen Symantec laut einem Pressetext-Bericht.
Um ihre Software vor der illegalen Nutzung zu bewahren greifen die Malware-Schreiber auf teils obskure Mittel zurück. So droht der Autor des Bot-Pakets “Zeus” solchen Menschen mit Informationsweitergabe an Antiviren-Hersteller. Letztere wissen ihrerseits zu berichten, dass solche Drohungen nur leere Worte sind und das Bot-Paket Zeus beispielsweise nur einige Tage nach Veröffentlichung bereits gecrackt im Internet kursierte. (mr)