Studie: Mehr Erwachsene als Kinder spielen Computerspiele

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Das US-amerikanische »Pew Research Center« befragte für eine Untersuchung zum Thema Computerspiele insgesamt 2054 Erwachsene und stellten fest: auch die älteren Altersgruppen spielen – wenn auch nicht ganz so häufig. Während es bei den 18- bis 29-Jährigen 81 Prozent sind, so nutzen selbst bei den 65-Jährigen und Älteren fast Viertel den PC zum Spielen oder eine Spielkonsole.

55 Prozent aller Männer spielen Computerspiele, und auch circa 50 Prozent der Frauen »daddeln«. Der Unterschied zwischen Männern und Frauen liegt in den Spiele-Gattungen: bisher bevorzugen Frauen leicht erlernbare Spiele für zwischendurch. Das erklärt auch den Markterfolg der Wii von Nintendo.

In der Studie wird festgestellt, dass Eltern deutlich häufiger mit Computern spielen (66 Prozent) als kinderlose Erwachsene (47 Prozent). Am häufigsten spielen dann aber doch Teenager – sie sind zu 97 Prozent Gamer.

Die meisten Spieler bevorzugen zwar den PC (73 Prozent), aber auch die Spielkonsole wird von über 53 Prozent genutzt. Das Handy als Spielgerät hat mit einem Geräteanteil von 35 Prozent sogar schon reinrassige mobile Konsolen überholt, die von einem Viertel der Spieler genutzt werden.

Die US-Forscher bestätigen mit ihrer Untersuchung die Ergebnisse deutscher Medienforscher: Auch hierzulande stellte man fest, dass Erwachsene die Mehrzahl der Computerspieler stellen und Frauen ebenso häufig wie Männer spielen. Frauen sind demnach nicht nur Gelegenheitsspieler, sondern verweilen sogar länger bei Rollenspielen als Männer bei taktischen Shootern und Strategiespielen. (Martin Bobowsky)

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