AMD will APU-Technik bald auch in Opteron-Serverchips integrieren

CloudKomponentenServerWorkspace
(Bild: Leslie Sobon, AMD Corporate Vice President Global Product and Outbound Marketing)

Bei einem Redaktionsbesuch bei ITespresso.de erklärte AMDs internationale Marketing-Managerin Leslie Sobon auf unsere Nachfrage, man werde die Fusion-Technik (in der Grafikchips und CPU auf einen einzigen Chip gepresst werden) »innerhalb der nächsten fünf Jahre« auch in die Server-Prozessoren integrieren.

In der jetzigen Opteron-Generation, die mit passenden Hochleistungs-Servern von Hewlett-Packard und anderen Herstellern erst vergangene Woche vorgestellt wurde, sei mehr auf die Prozessordichte und die Parallelverarbeitung (speziell also auf Virtualisierungs-, Cloud- und High-Performance-Computing-Aufgaben ausgerichtet) geachtet worden, doch »kein Zweifel, wir arbeiten auch an APU-Technik in Server-Prozessoren«.

Derweil ist AMD noch auf globaler Marketing-Tour, um die Leistungsfähigkeit seiner Desktop-APUs zu demonstieren. Mit einigen APIs könnten Programmierer etwa direkt auf die schnellen Hardware-Rechenfunktionen zugreifen – zum Beweis demonstrierte Sobon, wie wackelige Videos in Echtzeit ruhiggestellt werden – ein vorheriges Umrechnen eines Videos ist so nicht mehr nötig, denn das macht alles die APU, ohne die Rechenkapazität der Notebook-CPU zu belasten.

(Bild: Die Opteron 6200-CPU mit 16 Cores)

Der Erfolg mit den Notebook-Prozessoren und ihrer Leistung gibt dem Unternehmen keine Ruhe, zumal es schlechten Nachrichten wie der Kürzung vieler Arbeitsplätze etwas Positives entgegenstellen muss. Die APUs sollen noch weiter vermarktet werden, um den Auftrieb nicht zu verlieren – und, um im Hintergrund genügend Zeit zu haben, in wenigen Jahren den nächsten großen Entwicklungsschritt bei den Serverchips einzuleiten.

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