Mannheimer Start-up: Apple hat unsere Idee geklaut

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(Bild: ITespresso/Peter Marwan)

Mit der auf dem WWDC vorgestellten Passbook App lassen sich alle Plastikkarten und Coupons durch eine App auf dem Smartphone speichern, das damit zum digitalen Geldbeutel wird. Das sei eine nette Idee, teilt das Mannheimer Start-up Stocard mit – aber eben nicht aus Cupertino, sondern aus Mannheim.

Stocard bietet diesen Service bereits seit Juni 2011 an. Das junge Unetrnehemen konnte dafür bereits 160.000 Nutzer gewinnen. Auch bei Apple ist man schon früh darauf aufmerksam geworden: Schließlich zeichnete der Konzern Stocard als eine der besten Apps des Jahres 2011 aus. Und im Augenblick stellt Apple Stocard als eine der 50 besten Gratis-Apps des App Stores vor. Man kann also nicht behauopten, von nichts gewußt zu haben.

Die Stocard App ermöglicht es Anwendern, alle Kundenkarten auf dem Handy dabei zu haben. An der Kasse kann der Barcode der Kundenkarte vom Handydisplay eingescannt oder abgetippt werden. Die Stocard App ist für Android kostenlos bei Google Play und für iOS in Apples App Store erhältlich. Um nach dem Download eine Kundenkarte hinzuzufügen kann man aus einer Liste von 300 voreingestellten Karten einen Händler auswählen oder – bei weniger gängigen Kundenkarten – den Namen des Händlers selbst eingeben. Mit der Handy-Kamera wird dann der Barcode der Kundenkarte eingescannt. Daraus erstellt die App die jeweilige digitale Kundenkarte.

Karten ohne Barcode lassen sich über die Tastatur des Smartphones eingeben. Die App erstellt für diese Karten beim Hinzufügen dann einen Barcode. Wer also nicht bis Herbst auf den digitalen Geldbeutel in iOS 6.0 warten möchte – oder wer Android bevorzugt – kann bereits heute Kundenkarten, Coupons und Tickets mit der Stocard-App digitalisieren.

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