Googles Streaming-Stick Chromecast nun auch in Deutschland erhältlich

Wie im Vorfeld bereits vermutet bietet Google den HDMI-Streaming-Stick Chromecast nun auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Er kostet hierzulande 35 Euro. Beim Kauf über Google Play kommen je nach Versandart noch 3 Euro beziehungsweise 6 Euro hinzu. Bei Amazon ist er ebenfalls für 35 Euro, aber grundsätzlich ohne Versandkosten erhältlich.
In den USA kann der etwa sieben Zentimeter große Chromecast-Stick bereits seit Juli 2013 bestellt werden. Er überträgt drahtlos Videos oder Browserinhalte von Smartphones und Tablets auf HDMI-fähige Anzeigegeräte. Dazu muss er lediglich an den HDMI-Anschluss angesteckt werden. Allerdings ist Chromecast auf eine externe Stromversorgung per USB oder Netzteil angewiesen.
Die Bedienung inklusive Lautstärkeregelung erfolgt per Mobilgerät oder Computer. Unterstützt werden Geräte mit Android und iOS sowie Macs und Windows-PCs mit Googles Browser Chrome. Der Stick kann Videos im Full-HD-Format 1080p sowie mit Surround-Sound wiedergeben. WLAN-Verbindungen sind allerdings nur im 2,4-GHz-Band möglich.
Chromecast merkt sich, an welcher Stelle die Wiedergabe eines Videos unterbrochen wurde und synchronisiert diese Information mit allen verbundenen Geräten. Dadurch ist es auch möglich, die Wiedergabe an der zuletzt gesehenen Stelle auch auf einem anderen Gerät fortzusetzen.
In den USA kann Chromecast unter anderem mit Youtube, Google Play Movies, Google Play Music und Netflix vewendet werden. In Deutschland bietet bisher das zu Vivendi gehörende Portal Watchever Unterstützung für den Streaming-Stick an. Maxdome hat versprochen, seine App in Kürze zu aktualisieren. Dann sollen Abonnenten Serien oder Filme via WLAN an jeden Fernseher mit HDMI-Anschluss übertragen können.
Google hatte Anfang Februar das Software Development Kit (SDK) für seinen HDMI-Streaming-Stick für alle Entwickler freigegeben. Sie erhalten damit die Möglichkeit, Anwendungen und Websites für die Wiedergabe auf einem Fernseher via Chromecast anzupassen. Laut Google haben sich bislang über 3000 Entwickler dafür registriert.
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