Facebook steigt mit Kauf von Oculus VR bei Virtual Reality ein

Facebook hat angekündigt, dass auf Virtual-Reality-Technologien spezialisierten Start-ups Oculus VR für zwei Milliarden Dollar zu übernehmen. Oculus VR soll nach dem Kauf als Facebook als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden. Das Start-up hat die Virtual Reality-Brille Oculus Rift entwickelt, von der es bisher aber nur eine Entwicklerversion gibt.

Facebook will nach Abschluss der Übernahme, der für das zweite Quartal 2014 geplant ist, die Virtual-Reality-Techniken von Oculus auch bei Kommunikation, Mediennutzung, Unterhaltung und Bildung verwenden. Bisher ist die Brille von Oculus VR für das Eintauchen in Spiele oder Animatioenn gedacht.
Sie ähnelt damit eher dem Produkt Cinemizer von Carl Zeiss als den Datenbrillen, wie sie Google, Epson, Brother, Vuzix und andere entwickeln oder im Angebot haben. Letztere ermöglichen eine Augmented Reality – also den Blick durch die Brille und die Anreicherung des gesehenen um Informationen, die je nach Hersteller auf unterschiedliche Weise eingeblendet werden. Bei der Nutzung von Oculus Rift oder dem Cinemizer von Carl Zeiss ist den Nutzern der Blick auf ihre tatsächliche Umgebung dagegen verwehrt – sie sehen nur die Darstellung der Brille.
Oculus mit Sitz im kalifornischen Irvine wurde 2012 vom 21-jährigen Palmer Luckey gegründet. Für die Entwicklung der Rift-Brille beschaffte es sich über Kickstarter 2,4 Millionen Dollar. Das Start-up behält seine derzeitiges Zentrale und wird dort weiterhin an Oculus Rift arbeiten.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]
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