David von Tobit Software verschickt nun auch Postbriefe

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Brief (Bild: Deutsche Post)

Tobit Software und die Deutsche Post haben die Software David und das Angebot E-Post zum Angebot “David Hybrid-Mail” zusammengeführt. So kommen per Software erstellte Rechnungen als klassische Post an. Abgesendet werden sie mit dem Unified-Messaging-System von Tobit; gedruckte Briefe verpackt, kuvertiert und gesendet werden sie durch die Deutsche Post AG.

Mit David Hybrid-Mail kann das Unified-Communications-System von Tobit Papierpost schreiben, verschicken und elektonisch archivieren. (Bild: Deutsche Post)

Die Schnittstelle von David zum E-Post-System der Deutschen Post wurde extra für diesen Zweck entwickelt. Kirsten Altevogt von Tobit-Software setzt auf “die Zusammenführung sämtlicher Kommunikationsmedien”, also in diesem Fall das Zusatzgeschäft durch die Briefpost. Die Deutsche Post AG hatte immerhin 6,6 Milliarden Geschäftsbriefe alleine im Jahr 2013 versendet.

David Hybrid Mail ist – wie schon der Faxversand der Software – als Ausgabe aus einem virtuellen Drucker konzipiert: der Treiber zum “Hybrid-Mail-Drucker” übermittelt Dokumente direkt an das E-Post-Zentrum. Die Adressdaten werden automatisch aus dem Anschreiben übernommen, das wie gewohnt in der Textverarbeitung oder jeder anderen Anwendung erstellt werden kann. Nach der Übermittlung wird der Brief im Ausgangsbuch des Absenders in David abgelegt und kann somit archiviert, indexiert und über die Suche später wieder gefunden werden.

Kunden von “David w/sitecare” bekommen das Hybrid-Mail-Feature automatisch kostenlos. Neukunden erhalten es gleich als Bestandteil der Unified-Communications-Lösung. Deren Starterversion der Pro-Edition für 5 Nutzer kostet 802,75 Euro. Zusatzdienste wie Spam-Filter oder Archivierung kosten extra.

Für die Nutzung des Features ist zudem noch ein E-Post-Account erforderlich. Dabei genügt ein einziger Unternehmens-Account, um allen Anwendern der Firma die Hybrid-Mail-Nutzung zu ermöglichen. Der Account selbst ist kostenlos, die Briefe im klassischen Versand kosten so viel wie händisch erstellte Post, die Kosten für Papier, Umschläge und Druckerverbrauchsmaterial wie Toner übernimmt jedoch die Post.

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