Erster Prototyp zur drahtlosen Übertragung von HDTV-Videos

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WHDI basiert auf einer Adaption des WLAN-Standards 802.11n. Über kurze Distanzen können somit bis zu drei Gigabit pro Sekunde übertragen werden. Das israelische Unternehmen will seine Technologie in einigen Monaten zur Marktreife bringen. Ende 2007 sollen dann die ersten Stand-alone-Geräte ausgeliefert werden, die eine Verbindung zwischen Receiver und Fernsehschirm herstellen. Der WHDI-Ansatz soll die Kosten drahtloser Übertragung minimieren und die Ausfallsicherheit erhöhen. Laut Noam Geri, Mitgründer von Amimon, sollen die verwendeten Chips energiesparend sein und weniger als 50 Dollar kosten. Als Quellen könnten Component-Signale, DVI und HDMI verwendet werden. Der AES-Verschlüsselungsstandard mit 256 Bit soll zum Schutz der unkomprimierten HDTV-Signale zum Einsatz kommen.

Amimon konkurriert gleich mit mehreren Elektronikherstellern um die beste Funktechnologie für hoch-auflösende Videos. Samsung, Sony, Toshiba und andere Konzerne haben die Wireless HD-Allianz gegründet. Sie verfolgen dasselbe Ziel, ihr technischer Ansatz arbeitet im 60-Gigahertz-Frequenzbereich. Erste Produkte dieser Allianz sollen Ende 2007 auf den Markt kommen. (uk/mr)

(-testticker.de)

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