Zwischenfall bei der Weltuntergangsmaschine
Die 9-Milliarden US-Dollar teure Maschine ist derzeit nicht in Betrieb. Das Kernforschungszentrum CERN hat beschlossen den Partikelbeschleuniger aus Sicherheitsgründen abzuschalten. Anscheinend gab es in der, 27 Kilometer langen Maschine, ein größeres Helium-Leck. Ausgelöst wurde es durch eine fehlerhafte, durchgeschmorte elektrische Verbindung zwischen zwei Magneten – es handelt sich also um ein mechanisches Problem. Die ersten richtigen Versuche müssen somit um zwei Monate verschoben werden. Schuld daran ist die Betriebstemperatur des Large Hadron Colliders. Diese liegt bei 271,3 Grad unter Null. Um die nötigen Reparaturarbeiten durchzuführen muss der LHC auf Raumtemperatur aufgeheizt und anschließend wieder gekühlt werden. Dieser Prozess nimmt laut den Forschern 2 Monate in Anspruch, so die Nachrichtenagentur Reuters.
Die Wissenschaftler betreiben den LHC schon seit knapp zwei Wochen und erhoffen sich von der Einrichtung wichtige Erkenntnisse über unser Universum. Kritiker sagten schon den Weltuntergang vorher – die ungeheuren Kräfte, die hier walten, könne man vielleicht nicht mehr kontrollieren. Bisher arbeitet man an dem Gerät mit 5 Prozent der finalen Kraft. Auch werden derzeit die Teilchen nur in eine Richtung durch den 27 Kilometer langen Tunnel geschickt. Bereits am ersten Tag entstand allerdings schon ein Mini-Schwarzes-Loch, das sich recht schnell verflüchtigt hat. Kritiker warnen, dass bei den Urknall-Experimenten ein richtiges Schwarzes Loch entstehen könnte, das den ganzen Planeten und unser Universum einsaugt. (mr)
Meine Meinung: Fans des LHC werden sich ärgern, dass die weltbewegenden Erkenntnisse sich um 2 Monate verzögern werden. Kritiker werden jubeln, weil sie zwei Monate länger auf der Welt verweilen dürfen. Wenn die Welt untergehen sollte, dann halt mit Verzögerung und passend zur Weihnachtszeit. Wir wünschen ein frohes Fest. (Maxim Roubintchik)