Alcatel stellt umfassendes Sicherheitspaket für Firmen-Laptops vor

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Das Alcatel 3500 Nonstop Laptop Guardian scheint oberflächlich gesehen nur eine Kryptographie-Karte zu sein. Die Karte ist darüber hinaus ein eigenständiger Rechner mit eigener SIM-Karte, Mobilfunkvertrag und einer unabhängigen Datenverbindung zum Firmennetzwerk. Das Gerät kontrolliert allumfassend den Mobilrechner, die Datenverbindungen und unterbindet bei verdächtigen Manipulationen im Extremfall die Nutzung des Notebooks.

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Alcatel arbeitet mit McAfee und Mobilfunkprovidern zusammen. Die Alcatel OmniAcess-Karte und Provider-Software ist nun fertig für den europäischen UMTS-Markt. In Großbritannien vereinbarte Alcatel eine Kooperation mit VCOMM, um Firmen mit hohem IT-Sicherheitsbedarf diesen Mobilfunk-Mehrwertdienst anzubieten. Erste Feldversuche finden derzeit mit der Stadtverwaltung von Budapest in Kooperation mit KFKI/Magyar Telecom statt.

Praxiseinsatz:

Der Nutzer schiebt die OmniAccess 3500 NLG Karte in sein Notebook und bekommt so ein autonomes Sicherheitssystem. Diese Karte nutzt einen eigene Akku für eine Laufzeit von 80 Stunden. Das Kryptographie-System ist ein völlig eigenständiger Embedded-Rechner mit einem unabhängigen Prozessor und Linux-Betriebssystem.

Ein Flash-Speicher mit einem Datenvolumen von 256 MByte speichert Sicherheitszertifikate und Synchronisationsdaten ab. Teile davon bleiben dem Laptop-Nutzer verborgen. Das Alcatal-System überwacht alle Vorgänge wie Updates, Systemänderungen und übermittelt sie über verschiedene Funkstandards (WLAN, EV-DOrA, HSUPA/HSDPA und WiMAX ) an den Mobilfunk-Provider, der etwa nach Viren scannt, und das Netzwerk des Unternehmens, das den Dienst abonniert hat. Dort wird die Einhaltung von Richtlinien kontrolliert. In Krankenhäusern und ähnlich funkempfindlichen Umgebungen können die Verbindungen zeitweilig ausschaltet werden. (Martin Bobowsky)

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