Zwei neue Versionen des Symfony-Frameworks

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Ein Jahr nach Symfony 1.2 liegen nun die Nachfolger vor. Dass es gleich zwei sind, ist etwas ungewöhnlich, hat aber seine Gründe. Symfony 1.4 ist die neue Version mit Long Term Support (LTS) und wurde von einigen veralteten Funktionen befreit, da sie bis Januar 2013 mit Updates versorgt werden muss. Diese Funktionen sind in Symfony 1.3 noch vorhanden, um die Migration auf 1.4 zu vereinfachen. Die neuen Features sind sowohl in Version 1.3 als auch 1.4 an Bord.

Bei beiden lag der Fokus auf einer besseren Performance, weshalb einige Teile der Codebasis umstrukturiert wurden. Zudem gibt es ein neues Routing-System, das 50 Prozent weniger Speicher und Prozessorzeit benötigen soll, und Optimierungen am Cache.

Man hat Symfony eine neue Ansicht Web Debug spendiert, die alle Templates und Variablen auflistet, die auf einer Seite genutzt werden, was bei der Fehlersuche helfen soll. Es gab Verbesserungen am Test-Framework und am Formular-Framework und es ist nun möglich, das Setup neuer Projekte per Installer-Skript zu automatisieren.

Beim Object Relational Mapping setzt Symfony nun standardmäßig auf Doctrine 1.2, doch das bisher verwendete Propel ist weiterhin an Bord – ebenfalls in der neuesten Version 1.4.0, die erst vor kurzem veröffentlicht wurde. Außerdem gibt es nun nativen Mail-Support mithilfe des Swift Mailers.

Eine ausführliche Vorstellung der neuen Funktionen liefern die Symfony-Macher im Bereich What’s new des Symfony Tutorials. Die veralteten Plugins, Funktionen und Klassen, die in Symfony 1.4.0 entfernt wurden, listet man ebenfalls auf. (Daniel Dubsky)

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