PDF-Reader mit Office-Konvertierung

AllgemeinSoftware

Das von Adobe entwickelte PDF (Portable Document Format) wird von der internationalen Standardisierungsorganisation verwaltet (ISO 32000-1). So können Dritthersteller und Entwickler eigene Lösungen und Tools entwickeln. Vorteil: Diese sind nicht an die proprietären Formate des Originalherstellers gebunden.

Das hat Nuance, Anbieter von Sprach- und Bildbearbeitungslösungen, für seinen PDF Reader genutzt. Nur 50 Megabyte Speicherplatz belegt das Programm auf der Festplatte. Es bietet unter anderem die Speicherung von PDF-Formularen, das Eintragen von Anmerkungen und Funktionen wie Text markieren, durchstreichen oder unterstreichen.

Der Reader von Nuance verzichtet auf Features wie Adobe AIR. Dafür ist ein Sharepoint Connector eingebaut. Damit können PDF-Dateien geöffnet und direkt in Microsoft-Sharepoint-Ordnern gespeichert werden.

Cloudbasierte Konvertierung in Word-Dokumente
Das Programm ist aber letztendlich nur als Einstieg in die cloudbasierten PDF-Konvertierungsservices von Nuance gedacht. Durch einen Link in der Software gelangt der Anwender zu diesen Diensten. Hier kann der Nutzer die PDFs in »in vollständig formatierte Microsoft-Office- und Open-Office-XML-Formate« konvertieren lassen.

Die PDFs werden verschlüsselt an den »PDF Document Conversion Service« von Nuance geschickt. Der Anwender wählt ein Format aus und erhält das konvertierte Microsoft-Office-Dokument via E-Mail zurück.
Die Javascript-Verarbeitung ist aus Sicherheitsgründen standardmäßig deaktiviert. Die deutschsprachige Software ist kompatibel zu Windows 2000/XP/2003/Vista/7 und auf der Nuance-Webseite (siehe Weblink) erhältlich.
(mt)

Weblink
Nuance

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