Starkes Plus: Weltweite PC-Verkäufe übertreffen Erwartungen

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Am stärksten wuchsen die PC-Verkäufe im EMEA-Markt (Europa, Mittlerer Osten, Afrika). Hier konnte ein Plus von 24,8 Prozent verzeichnet werden. Alle anderen Regionen verzeichneten ebenfalls zweistellige Wachstumsraten, allerdings blieben die USA und Latein Amerika knapp hinter den Erwartungen zurück. Getrieben sei das weltweite Wachstum vor allem durch Neuanschaffungen in den Industrienationen. Die Auswirkungen von Windows 7 und den damit verbundenen Kauf neuer Hardware werde erst in der zweiten Hälfte des Jahres und Anfang des nächsten Jahres zu sehen sein, so Gartner.

Weltweiter führender PC-Verkäufer bleibt HP mit einem Marktanteil von 18,2 Prozent und 15,319 Millionen verkauften Computern im ersten Quartal. Allerdings ist der Vorsprung geschrumpft, denn die Konkurrenz hat deutlich zugelegt. Während HP im Vergleich zum ersten Quartal 2009 nur 19,9 Prozent mehr absetzen konnte, schafften vor allem die Computerhersteller aus Asien bessere Zahlen: Acer, auf Platz zwei der Weltrangliste, wuchs um 54,3 Prozent, Lenovo (Platz 4) schaffte 59,2 Prozent, Asus (Platz 5) sogar 114,8 Prozent und Toshiba (Platz 6) 35,8 Prozent. Den dritten Rang belegt Dell mit einem Absatzplus von 21,4 Prozent.

Im EMEA-Markt liegt hingegen Acer mit 5,789 Millionen verkauften PCs und einem Marktanteil von 21,3 Prozent auf vorne vor HP (20,4 Prozent), Dell (9,2 Prozent), Asus (8,1 Prozent) und Toshiba (5,7 Prozent). Lenovo spielt auf dem europäischen Markt noch eine untergeordnete Rolle, ebenso wie Sony und Apple. Allerdings, so Gartner, legten diese Hersteller überdurchschnittlich zu.

In den USA ist Apple bereits auf Platz 5 vorgedrungen. Der Mac-Hersteller hält einen Marktanteil von 8 Prozent und verkaufte im ersten Quartal 1,398 Millionen Computer in den Vereinigten Staaten. (Christian Lanzerath)

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