Yahoo: »Berichte um 20 Prozent Personalkürzungen sind irreführend«

Allgemein
Yahoo Logo 130px

Obwohl Medienberichte um Yahoo und seine angeblichen Pläne, 20 Prozent der Belegschaft zu beseitigen, in das übliche Internet-Geschnatter mit Übertreibungen kulminierte, hat sich das Unternehmen nicht zu kompletten Dementis hinreißen lassen: Entlassungen seien nicht komplett ausgeschlossen, die genannten Mengen jedoch vollkommen irreführend und inakkurat, teilte das Webportal in einer Mail-Stellungnahme mit.

Der Gewinn von Yahoo sei nicht selbstgeneriert, kritisieren Finanz-Experten, denn zum Einen habe man nur Sparten verkauft, zum Anderen komme der Großteil der Einkünfte inzwischen von der asiatischen Beteiligung alibaba.com. Und schließlich gehöre Yahoo-Chefin Bartz zu den hoffnungslos überbezahlten Managern, schrieb dann noch der »Pay Dirt Report«, der Managergehälter auseinandernimmt.

Gerüchte, AOL wolle Yahoo kaufen waren nie abgeklungen, und neuere Meldungen aus dem Wall Street Journal meldeten, Alibaba-Chef Jack Ma würde vielleicht seinen einstigen Investor selbst übernehmen wollen. Kein Wunder also, dass sich entsprechende Gerüchte aufschaukeln.

Lesen Sie auch :
Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen