LibreOffice 3.3 ist auf der Zielgeraden

Open SourceSoftware

In seinem aktuellen Zustand ist LibreOffice noch als ein Fork der OpenOffice-Entwicklung zu sehen und bietet noch nicht viele eigenständige Features. Gegenüber der letzten OpenOffice-Version 3.2 haben die Entwickler besonders an der Kompatibilität zu den diversen Office-Formaten gearbeitet. Auch die Performance der einzelnen Anwendungen wurde optimiert.

Der Release Candidate kann hier heruntergeladen werden.

Bei der Document Foundation handelt es sich um eine Abspaltung von Entwicklern, die für das OpenOffice-Projekt mitverantwortlich waren. Die Motivation hinter dem neuen Projekt war die Schaffung einer unabhängigen Stiftung, die für die Entwicklung einer offenen, unabhängigen Office-Suite verantwortlich ist. Oracle, die nach der Übernahme von Sun die Namensrechte an OpenOffice halten, hatte in den vergangenen Monaten immer weniger Unterstützung für das offene Projekt signalisiert, sodass sich die Entwickler im September 2010 zur Weiterführung ihrer Arbeit unter dem neuen Markennamen LibreOffice entschieden.

Vor kurzem hatte jdoch auch Oracle eine erste Version 3.3 seines OpenOffice veröffentlicht – um zu zeigen, dass man weiter an der OpenSource-Version des Office-Paketes arbeite. Wie in der LibreOffice-Abspaltung hat sich aber auch hier noch nichts wirklich Grundlegendes geändert.

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