ZScaler: Mobile Security ohne Software-Installation

MobileSicherheitSicherheitsmanagement

»Wenn Sie mit einem Smartphone online sind, brauchen Sie  mit der ständig laufenden Security-Software einfach mehr Batterie«, erzählt ZScaler-Manager Daniel Wolf im Gespräch mit itespresso.de anlässlich der Vorstellung des neuesten Angebots der US-Firma. »Und wenn Sie das mit Software machen, haben Sie auch plötzlich mit der Umsetzung von Policies auf verschiedenen Mobil-Betriebssystemen mit unterschiedlichen Lösungen zu tun«, setzt er an, um die Funktion der Lösung zu erklären. Er holt weiter aus:

Das zwei Jahre alte Unternehmen hat seine Sicherheitslösung von Anfang an für »die Cloud« organisiert: Jeglicher http- und https-Datenverkehr wird über eines der 40 Rechenzentren des Anbieters umgeleitet, in denen ein vollständiger Scan aller Daten stattfindet. Antivirenscan, Antispam, Schutz vor Datenverlust, Browserkontrolle (wie das Abwehren von Cross-Site-Scripting) und mehr laufen dann alle im ZScaler-Rechenzentrum ab und benötigen keine Ressourcen des Clients.

Richtige Einstellungen sollen immer das näheste ZScaler-Zentrum erreichen und so die Latenzzeiten niedrig halten. Die Firma verspricht niedrige Latenzzeiten auch durch eine eigene schnelle Proxytechnik und durch leistungsfähige Rechenzentren hinter all dem.

Zudem könne der Unternehmens-Admin über eine Oberfläche die Tätigkeiten seiner Mitarbeiter so kontrollieren, als seien sie alle in einem Firmennetz, egal von woher und wohin sie sich einwählen.

Die Sicherheitslösung des Cloud-Anbieters, bisher für Unternehmensnetze für die weitgehende Abschaffung der Security-Infrastrukturkosten ausgelegt, ist jetzt auch als »ZScale Mobile« an Mobilgeräte angepasst.

Über einen IPSec- oder SSL-VPN-Tunnel gelangen die Daten wieder ans ZScaler-Rechenzentrum. Die Einstellungen für Einwahl, Unternehmensrichtlinien und die Umleitung auf ZScaler können jetzt als Scan über die Smartphone-Kameras auf die Mobilgeräte übertragen werden. Android ist hier noch nicht im Angebot, aber »IPSec müssen die über kurz oder lang anbieten, dann geht’s auch da«, beschwichtigt Wolf.

Die Preise für den Dienst sind abhängig von der Anzahl der Nutzer.

Lesen Sie auch :
Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen