Halbleiter-Milliarden-Deal: TI kauft National Semiconductor

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»Stärke und Wachstum« will TI mit dem Zukauf erreichen, teilt das Unternehmen mit.  . Schließlich habe National Semiconductor eine formidableEntwicklungsabteilung, mit deren Hilfe man die Herausforderungen des Marktes gemeinsam beser meistern könne. National Semiconductor ist glücklich und seine Aktionäre auch – de kurs schnellte in die Höhe.

Die 25-Dollar-Offerte pro Aktie – 11 Dollar mehr als beim gestrigen Schlusskurs verzeichnet – zeigen, dass TI viel vorhat mit der Fusion. Klar: Das Unternehmen hatte einige neue Marktchancen einfach verpasst. Beispiel: Trotz langjähriger Partnerschaft mit ARM hatte man zähneknirschend zusehen müssen, wie Qualcomm oder NVidia die größten Sieger im Rennen um die Tablet-Prozessoren wurden – Rechner mit TI-Chips jedenfalls findet man kaum. Nun will man einfach in den verbleibenden Marktsegmenten absahnen, und das geht am besten durch Größe. Die Anleger sahen das nicht so: Die TI-Aktie verlor nach der Ankündigung sogar an Wert.

Rich Templeton, CEO von Texas Instruments erklärt, dass National Semiconductor und TI gemeinsam über ein Portfolio von über 42.000 Produkten verfügen – 30.0000 von TI und 12.0000 von National. Und mit den zusätzlichen Chipfabriken könne man Kapazitätsknappheiten (wie sie etwa bei Global Foundries derzeit herrschen) leichter leichter überbücken.

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