HP will Firmen von neuen Speicherlösungen überzeugen

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Gestern in Las Vegas verkündete der Technologiekonzern, sich von der Bezeichnung StorageWorks zu trennen und künftig die Speicherlösungen alle unter der Marke »HP Storage« zu führen. Die Produkt-Updates seien dahingehend verändert worden, dass sie besser mit virtualisierten Umgebungen harmonieren. Außerdem eignen sich die Appliances nun besser dafür, sowohl die Datenarchiv-Bedürfnisse von großen Konzernen als auch die Wünsche des Mittelstandes erfüllen zu können, verspricht HP.

Zum Beispiel das P6000 EVA-System (steht für Enterprise Virtual Array) wurde derart aufgebohrt, dass es nun in der Spitze 480 TByte an Speicherkapazität vorhalten könne. Es unterstützte 10 GB-Ethernet sowie 8 GB-Fibre-Channel-Anschlüsse. Dank einer Migration der Dynamic-LUN-Technik leide bei größeren Datenbewegungen die Performance von Apps nicht mehr.

HP erweitert zusätzlich seine Partnerschaft mit Microsoft und avisiert eine Appliance für X5000 Windows Storage Server, basierend auf dem E5000 Exchange-Server. Damit werden die MS-Management-Tools mit der HP-Hardware auf der Windows Storage Server 2008 R2-Plattform kombiniert. Mit dieser Konvergenz zu einer singulären Appliance gehe der Energiebedarf enorm zurück, der physikalische Aufbau werde deutlich schlanker und die Performance lege angeblich auch noch zu. Außerdem sei die Sicherheit praktisch schon integriert und müsse nicht noch als Spezial-Appliance addiert werden. HP glaubt, dies könne zum neuen Maßstab werden: weg vom klassischen Silo-Aufbau und hin zu einer Konvergenz aus Hardware, Software und Services.

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