PC-Hersteller: Große Verkaufserfolge am »Black Friday« kein Indikator für wirtschaftliche Erholung

In den USA habe der »Cyber Monday« Rekordumsätze eingebracht – per Onlineshopping sogar weit über eine Milliarde Dollar, berichtete das Wall Street Journal. Auch der »Black Friday« habe ordentlich Umsätze generiert – geschätzte 11,4 Milliarden US-Dollars. Diese seien aber vor allem durch niedrige Preise ausgelöst worden, erklärten verschiedene Hersteller gegenüber Branchen-Web Digitimes.
Die weltweite Nachfrage werde wieder sinken, schließlich leide Hauptumsatztreiber USA unter hoher Arbeitslosigkeit, erklärte beispielsweise Compal-Chef Rock Hsu, der seine Zweifel an einer Wirtschaftserholung angemeldet hatte. Acer Vice President Scott Lin habe betont, dass dieses Jahr Notebooks und Tablets zu ziemlich niedrigen Preisen angeboten worden seien und deshalb auf vielen Weihnachtsgeschenklisten ihren Platz gefunden hatten.
Sowohl die USA als auch Europa seien immer noch nicht aus ihren Wirtschaftskrisen heraus, hätten einige der taiwanischen Auftragshersteller erklärt, und so könne man die starken Verkaufszahlen des Back Friday nicht als verlässlichen Indikator für eine Wirtschaftsentspannung anerkennen.
Und noch einen Fakt erklären die Digitimes-Autoren: Gerade zu Weihnchten hätten viele Anbieter ihre Preise gesenkt, um ihre Lager zu räumen und Platz für die neuen Entwicklungen das Jahres 2012 zu machen – sie meinen vor allem die Ultrabooks und Windows-Geräte.
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