Umfrage: Ein Drittel der deutschen Unternehmen schützt sich nicht wirksam

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Zwar würden die mitteständischen und größeren deutschen Unternehmen bei Umfragen immer vollmundig behaupten, der Datensicherhit einen hohen Stellenwert einzuräumen, doch mehr als die Minimalanforderungen wie Antivirenschutz oder Firewalls hätten sie oft nicht im Einsatz. Weitergehende Sicherheitsmaßnahmen wie die Datenverschlüsselung setzten nur noch rund zwei Drittel der Unternehmen ein.

Dies ergab eine Umfrage, die TNS Infratest für Dell unter dem Titel »Safer Data Management« durchführt hatte. Nicht überraschend: Große Unternehmen ab 500 Mitarbeiter haben meist eine bessere Sicherheitsinfrastruktur, etwa mit Sicherheits-Beauftragten und Security-Audits.

Verschlüsselte Datenübertragung im WLAN käme nur bei zwei Dritteln der Unternehmen zum Einsatz, doch immerhin 69 Prozent verschlüsselten Informationen auf mobilen Geräten. Maßnahmen wie Data Loss Prevention betriebe gerade einmal die Hälfte der Unternehmen (53 Prozent), bei Firmen unter 300 Mitarbeitern seien es nur noch 47 Prozent – bei ganz großen hätten sich wenigstens 80 Prozent dafür entschieden, sich mit passenden Lösungen gegen Datenverlust zu schützen.

Weniger als ein Drittel der Unternehmen (29 Prozent) führe regelmäßige Security-Audits durch, und bei 37 Prozent der Firmen habe es schon einmal Problem mit der IT-Sicherheit gegeben.

Abwarten sei fahrlässig, feuert Dell-Managerin Petra Wolf die opotentiellen Kunden zum Kauf an: »Zu viele glauben, wenn sie Firewalls und Virenschutz hätten, wäre dies ausreichend, um die wichtigsten Gefahren abzuwenden«.

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