Sony will zehntausend Mitarbeiter entlassen

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Nachdem der frühere Sony-Chef Howard Stringer nach vier Verlustquartalen gehen musste, wurden dem Nachfolger Kazuo Hirai, der bereits die Spielesparte auf Vordermann gebracht hatte, zahlreiche positive Pläne angedichtet. Den Worten folge nun der offizielle Plan, die Firma wieder zu neuem Leben u erwecken, berichtet die New York Times – das Leben aber muss erst einmal mit dem Ende zahlreicher Jobs erkauft werden. Vor allem im verlustreichen TV-Geschäft müssen Mitarbeiter gehen. Die neue Firmenstrategie soll sich auf nur noch drei Bereiche konzentrieren: Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets, Kameras und Camcorder sowie Spiele.

Bei den Smartphones sollen erst einmal die XPeria-Geräte angeschoben werden – hier wolle Hirai Sony wieder in eine führende Rolle bringen. Nach dem Kauf von Ericssons-Anteil am Smartphone-Joint-Venture  sieht sich der japanische Konzern wieder imstande, den Mobil-Umsatz zu verdreifachen. Die Investitionen zu Integration von Mobiltelefon- und Tablet-Bereich würden verdoppelt werden.

Im Spielebereich wolle man vor allem in “casual games”, also schnelle einfache Onlinespiele, investieren. Und im Bereich Digital Imaging, in dem Kameras und Camcorder zusammengefasst sind, wolle man den Gewinn sogar verdreifachen. Der Bereich Fernseher aber wird massiv beschnitten: Mehr als 60 Prozent der Kosten sollen eingespart werden.

Wo genau die 10.000 angekündigten Arbeitsplätze entfallen, wurde zwar noch nicht bekanntgegeben, doch die Bekanntgabe der Pläne lässt erahnen, dass sich Sony mehr auf intelligente Systeme und regelmäßiges Abonnement-Geschäft konzentriert und unprofitable Bereiche wie Unterhaltungselektronik ohne Zusatzgeschäft fallen lässt.

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