Netgear stellt Komplettlösung zur Videoüberwachung in KMU vor

Netgear hat das Paketangebot Netgear ReadyNAS Surveillance vorgestellt. Es fasst Software für die Videoüberwachung, Storage, Switching und Netzwerkmanagement in einem Angebot zusammen. Die Software ist ab Mitte Mai 2012 als kostenlose 30-Tage-Testversion verfügbar.
Als Einsatzorte nennt der Anbieter kleine und mittelständische Unternehmen oder Niederlassungen, die solche eine Lösung ohne detaillierte Kenntnisse oder großes Budget einrichten möchten. Mit Netgear ReadyNAS Surveillance stünden ihnen eine Gesamtlösung aus vier aufeinander abgestimmten Komponenten zur Verfügung.
Herzstück der Lösung ist die neue Software ReadyNAS Surveillance Network Video Recorder Software (NVR), Sie bietet Suchoptionen, digitale Wasserzeichen sowie eine elektronische Mapping-Technologie und unterstützt bis zu 16 Kameras, darunter Megapixel- und HD-Modelle. Die Videos können Remote am PC betrachtet sowie auf mobilen Endgeräten wiedergegeben werden. Für die Speicherung kommt Netgears ReadyNAS-Serie zum Einsatz. Das Modell ReadyNAS Pro 2 erlaubt etwa Aufzeichnungen mit bis zu 80 Mbit/s, was 240 Frames pro Sekunde im Standard H.264 entspricht.
Um ein qualitativ ausreichendes Netzwerk aufzubauen, empfiehlt Netgear seine Switches der Reihe ProSafe Smart oder seine managbaren Switches. Die brächten die erforderlichen Funktionen – VLAN-Unterstützung, Power-over-Ethernet, QoS-, Stacking-Technologien – mit und ließen sich einfach installieren. Fünf Lizenzen der Netgear Network Management Software NMS200 runden das Gesamtpaket ab. Die Management-Plattform NMS200 erlaubt die zentrale Konfiguration und Administration aller Speicher-und Switching-Komponenten von Netgear im Netzwerk. Für den Einsatz an mehreren Standorten sind zusätzliche Lizenzen verfügbar.
Zwar bewirbt Netgear sein Angebot vollmundig als “weltweit erste Komplettlösung zur Videoüberwachung für kleine und mittelständische Unternehmen”, dennoch haben auch Mitbewerber schon vergleichbare Produkte im Portfolio. Beispielsweise bietet D-Link ebenfalls alle erforderlichen Komponenten – sogar einschließlich IP-Kameras – an und verspricht die Integration über seine eigene Software. Auch TP-Link kann die erforderlichen Hardwarekomponenten – samt IP-Kameras – liefern, und bietet ebenfalls eine Managementsoftware zur Darstellung der Streams von bis zu 16 Kameras auf einem PC an. Nahezu daselbe gilt für den Anbieter Level One. Er hat allerdings sogar Software für die zentrale Verwaltung von 4 bis 64 Kameras im Programm.
