Datenschutz: Nutzer vertrauen Facebook nicht

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Gerade Mal ein Drittel der von Harris Interactive befragten 2262 US-Bürger fühlt sich wohl mit dem Umgang Facebooks mit persönlichen Daten bei der Auslieferung auf sie zugeschnittener Textanzeigen.

Doppelt so viele, beschreibt Wirtschaftsdienst Bloomberg den drastischen Unterschied, hätten bei Amazon kein Problem damit, dass bisherige Aktionen des Nutzers verwendet würden, um Ergebnisse zu produzieren, die der – per Daten ermittelten – Persönlichkeit des potentiellen Käufers entsprechen. Bei Googles Suchergebnis-Anpassung auf frühere Nutzer-Aktionen fühlen sich noch 41 Prozent wohl damit – was Anwender nicht davon abhält, den Suchkrösus “Datenkrake” zu nennen.

Die von den Anwendern als vertrauenwürdigste Gruppe angesehene war nicht aus der IT-Branche: Gemüsehändler schnitten mit 81 Prozent Käufer-Vertrauen am besten ab.

Nach Nutzerbeschwerden im vergangenen November hatte Facebook gegenüber der US-Handelsaufsicht FTC zugeben müssen, nicht sorgfältig genug mit den Daten  der Anwender umzugehen. Einmal gebrandmarkt, wird das Vorzeige-Web-2.0-Unternehmen, diesen Ruf wohlnicht mehr los.

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