Neue Funktionen erweitern Do-it-Yourself-Homepage von 1&1 um Web-Apps

Der Web-Dienst Jimdo verkaufte seine Online-Services zum Erzeugen von Webseiten einst an 1&1 – das den Dienst jetzt mit seinen Webhosting-Angeboten mitverkaufen. Nun meldet der Internet-Riese große Neuerungen, die mit der aktuellen Entwicklung im Web Schritt halten: Für Geschäftskunden stehen ab sofort kostenlos bis zu 100 Apps zur Verfügung, die sich in deren eigene Webseiten integrieren lassen.
Diese Business-Apps für “branchenspezifische Funktionen für E-Commerce, Kommunikation, Social Media und alltägliche Geschäftsprozesse” sollen das Angebot auf Webseiten erweitern, ohne dass externe Dienstleister mit entsprechenden Programmier- und Design-Jobs beauftragt werden müssten. Man könne die Web Apps per Drag-and-drop in den Online-Auftritt einbinden, teilt 1&1 mit. So könnten zusätzliche Geschäftsprozesse und Web 2.0-Anwendungen direkt auf der eigenen Homepage abgewickelt werden.
1&1 stellt im Rahmen des Angebots länderspezifisch angepasste Apps zur Verfügung. “Deutschen Restaurantgästen stehen etwa Open Table für Reservierungen und Qype für Bewertungen zur Verfügung, während Immobilienmakler das TeamProQ Service Portal oder Maler eine Farb-App für sich nutzen können”, preist das Unternehmen sein Angebot an. Und mit E-Commerce-Funktionen könne man auch sein eigenes Angebot bei Amazon, Ebay und anderen in die eigenen Seiten integrieren. Durch Social-Media-Apps ließen sich zudem die Auftritte in Google+, LinkedIn, Xing und anderen Diensten managen und in die eigenen Seiten einbinden.
Der Anbieter vermarktet seine “Vertikalisierung” des Angebotes für verschiedene Branchen: Drei Varianten für 200 Branchen und Bereiche “von A wie Autohändler bis Z wie Zahnarzt” sollen schon ab knapp 10 Euro pro Monat bereitstehen. In allen Paketen sind eine Domain, 200 E-Mail-Postfächer sowie unbegrenzter Speicherplatz und Datenverkehr enthalten.