Livescribe stellt WiFi-Smartpen Sky mit Evernote-Integration vor

Livescribe hat mit dem Sky wifi smartpen seinen ersten digitalen Stift mit WLAN-Modul vorgestellt. Dieses nutzt er, um bei vorhandener Verbindung Aufzeichnungen in die Cloud zu transferieren – genauer gesagt zum Notizdienst Evernote.
Der Sky wifi smartpen kann alles digitalisieren, was Anwender schreiben und hören. Diese so genannten Pencasts speichert er dann automatisch im Evernote-Konto des Anwenders. Dort werden die Daten archiviert und lassen sich durchsuchen, organisieren, weitergeben oder abspielen. Auf das Evernote-Konto kann mit Tablets, Smartphones, Notebooks oder Desktops zugegriffen werden.
Dennoch positioniert der Hersteller sein Produkt in erster Linie als Ergänzung zu Tablets. Nutzer müssten sich so nicht mehr entscheiden, ob sie Notizen mit Stift und Papier oder auf dem Tablet machen. Das Zusammenspiel der Technologien erlaube eine einfache Bedienung, hohe Flexibilität und biete die Möglichkeit, handgeschriebene Notizen über das Tablet oder andere mobile Geräte zu sichern und abzurufen sowie zu durchsuchen und zu teilen.

In Deutschland wird der Sky wifi smartpen von Livescribe über Gravis, mStore, die Apple Stores und Amazon verkauft. Die kleinste Ausführung mit 2GByte kostet 190 Euro. Die Version mit 4GByte Speicher wird für 220 Euro angeboten. Die Variante mit 8GByte Speicherplatz soll für 250 Euro verkauft werden. Deren Käufer bekommen zusätzlich zum Smartpen ein Portfolio aus Leder sowie eine 12-monatige Premium-Lizenz für Evernote, die sonst 49,90 Euro kostet.
Livescribe hat außerdem ein SDK für Entwickler mobiler Anwendungen angekündigt. Es soll ab Dezember eingeschränkt verfügbar sein. Das Mobile SDK verbindet den Sky wifi smartpen über WLAN direkt mit einem Tablet oder Smartphone. Es biete Entwicklern so eine Möglichkeit, die Nutzung von Stift und Papier in ihre Applikationen zu integrieren. Livescribe sieht besonders bei Apps zum Erfassen von Notizen oder Kommentieren und Bearbeiten von Dokumenten sowie für die Zusammenarbeit in Teams und Messaging großes Potenzial, kann sich aber auch vorstellen, dass die Möglichkeiten für interaktive Spiele genutzt werden.