Sage knackt beim Umsatz die Grenze von 100 Millionen Euro

Für Deutschland und Österreich konnte Sage Software sein Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 deutlich steigern: 5,3 Prozent mehr Umsatz, damit eine Steigerung auf 101,6 Millionen Euro. Das ist vor allem dem Lizenzwachstum von 7,4 Prozent zu verdanken.
Aber auch das Umsatzplus beim Cloud Computing spielt eine bedeutende Rolle. So stieg die Kundenzahl des über das Internet angebotenen Lohnabrechnungsservices einfachlohn.de auf mehr als 4200 zahlende Kunden an: Monatlich werden derzeit etwa 15.500 Lohnabrechnungen auf Basis des Online-Dienstes durchgeführt, erklärt Sage.
“Zudem verzeichneten auch die Online-Dienste GS-Office Back-up und GS-Office e-Commerce sowie die Cloud-Lösung Sage Shop hohe zweistellige Wachstumszahlen. Inzwischen nutzen rund 6500 Kunden, darunter auch erste Kunden der ERP-Lösung Office Line 24 Cloud-Lösungen aus dem Hause Sage”, berichtet das Unternehmen. Auch die Dokumentenmanagement-Lösung Sage DMS habe einen guten Start hingelegt.
Mit den neuen Zuwächsen übertrumpft die deutsche Niederlassung die eher verhalten wachsenden Märkte in Großbritannien und Frankreich. Das ist vor allem dem klugen Zukauf der früheren KHK Software vor mehr als 10 Jahren zu verdanken: die Deutschen entwickeln auch selbst statt sich nur wie eine Niederlassung der Briten zu benehmen – und behalten so ihre Kundennähe.
Für die Zukunft wird ein Wachstum im Mobilbereich angestrebt, um durch Mobil-Anwendungen noch mehr aus den hauseigenen CMS- und ERP- und Handwerker-Lösungen (“HWP”) herauszuholen – in der Leistung wie im finanziellen Ergebnis.