Privatsphäre: Facebook gibt Nutzern neue Tools an die Hand

Facebook hat damit begonnen, Tools einzuführen, die Nutzern helfen sollen, ihre Einstellungen zur Privatsphäre zu verwalten. An den Details, die sich einstellen lassen, nimmt das Social Network nur eine Änderung vor: Die Option, mit der die Suche nach dem eigenen Profil innerhalb des Sozialen Netzwerks eingeschränkt werden kann, wird abgeschafft.

Die Änderungen sollen laut Facebook den Mitgliedern mehr Flexibilität geben. “Wir glauben, dass das sich das Facebook-Erlebnis verbessert, je besser Sie verstehen, welche Dinge Sie teilen können”, wird Samuel Lessin, Direktor für Produkte bei Facebook, in einer Pressemeldung zitiert.
Zu den neuen Tools, die Facebook in der vergangenen Woche vorgestellt hatte, gehören die sogenannten “Privacy Shortcuts”, ein überarbeiteter Aktivitätsbericht und ein “Request and Removal” genanntes Werkzeug, mit denen sich Fotos, auf denen ein Nutzer markiert wurde, verwalten lassen.
Das Shortcuts-Menü befindet sich am rechten oberen Bildrand. Von dort aus können Mitglieder anhand von Fragen wie “Wer kann mich kontaktieren?” und “Wie kann ich verhindern, dass mich jemand belästigt?” die Einstellungen auswählen, die sie verändern wollen. Der Aktivitätsbericht bietet neue Möglichkeiten, unerwünschte Beiträge zu löschen. Mit dem Request-and-Removal-Werkzeug lassen sich mehrere Bilder, auf denen man markiert ist, gleichzeitig auswählen, um Tags zu entfernen oder den Besitzer des Fotos aufzufordern, es zu löschen.
Darüber hinaus informiert Facebook nun detaillierter über die Folgen, die eine Änderung an den Privatsphäre-Einstellungen hat. Wenn sich ein Nutzer beispielsweise entschließt, einen Beitrag in seiner Timeline zu verbergen, dann öffnet sich ein Fenster. Darin wird erklärt, dass der Beitrag weiterhin an anderen Stellen wie im News-Feed von Freunden und der Suche angezeigt wird.
[mit Material von Steven Musil, News.com]
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