Dell beginnt mit Verkauf des KMU-Servers PowerEdge VRTX

CloudIT-ManagementIT-ProjekteNetzwerkeServer
dell-server-poweredge-vrtx

Dell hat mit dem Verkauf des PowerEdge VRTX begonnen. Der Server richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, kann laut Dell aber auch in Zweigstellen von großen Unternehmen zum Einsatz kommen.

dell-server-poweredge-vrtx

In einem Tower-Gehäuse sind alle für den Betrieb im Büro erforderlichen Infrastrukturkomponenten für Server, Storage und Netzwerk enthalten. Der Hersteller verspricht dadurch eine einfache Verwaltung. Zur Bürotauglichkeit zählen auch die Stromversorgung über 230 Volt und der je nach Ausstattung unterschiedliche, aber laut Dell immer verträgliche Geräuschpegel.

Anlässlich des Verkaufsstarts des Servers hat Dell auch das VRTX Solutions Ecosystem vorgestellt. Damit sollen Partner motiviert werden Software und –Dienstleistungen für den PowerEdge VRTX zu entwickeln, die Bedürfnisse einzelner Branchen und Einsatzszenarien abdecken. Erste Schritte in diese Richtung hat Dell bereits mit Spezialisten aus dem Gesundheitswesen und dem Einzelhandel gemacht.

Am VRTX Solutions Ecosystem teilnehmen können Softwareanbieter, OEMs, Partner und Reseller. Bereits an Bord sind Microsoft und VMware. In Zusammenarbeit mit VMware wurden Angebote entwickelt, um Administratoren die Verwaltung von virtuellen Umgebungen zu erleichtern.

Aus der Kooperation mit Microsoft geht die OpenManage Integration Suite für Microsoft System Center 2012 und der OpenManage Cluster Configurator für Windows Server 2012 hervor. Sie sollen die für die Einrichtung eines Clusters benötigte Zeit von Stunden auf Minuten verkürzen und die anschließende Verwaltung erleichtern.

Die Preise für die in unterschiedlichen Konfigurationen verfügbaren VRTX-Server beginnen bei rund 16.000 Euro. Sie sind auch für die Montage im Server-Rack erhältlich und belegen dort dann fünf Höheneinheiten. Die Grundkonfiguration umfasst ein internes Switch-Modul mit 16 internen und acht externen Gigabit-Ethernet-Ports. Ein RAID-Controller und redundante Netzteile sowie sechs im laufenden Betrieb austauschbare Lüftern und vier Gebläsemodule gehören zur Basiskonfiguration.

Der Server lässt sich je nach gewähltem Gehäuse um bis zu zwölf 3,5-Zoll-Platten oder 25 2,5-Zoll-HDDs mit Seicherkapazitäten zwischen jeweils 146 GByte und einem TByte ausbauen. Auch SSDs mit 200 und 400 GByte stehen zur Auswahl. Optional sind zusätzliche PCIe-Karten, ein optisches Laufwerk und weitere Netzwerkadapter erhältlich. Der Arbeitsspeicher ist frei konfigurierbar. Dell gewährt auf die Systeme drei Jahre Garantie, die den Austausch am nächsten Werktag umfasst.

Lesen Sie auch :
Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen