Wissensbilanz-Toolbox 2.0 vereinfacht Wissensbilanzierung in Unternehmen

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Der Bundesverband Wissensbilanzierung stellt mit der “Wissensbilanz-Toolbox 2.0” eine kostenlose Software zur Verfügung, die helfen soll, strukturelle Wissenslücken aufzuspüren und verborgenes Wissenskapital zu erschließen. Das Schritt-für-Schritt-Programm soll in acht Stufen Human-, Struktur und Beziehungskapital des Unternehmens erfassen und diese immateriellen Vermögensbestandteile bewerten. Der Bundesverband Wissensbilanzierung hat die Software unter fachlicher Leitung des Fraunhofer IPK und in Zusammenarbeit mit der incowia GmbH entwickelt.

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Der Verband BVWB steckt hinter den Bilanzierungs-Anstrengungen für immaterielle Güter. (Bild: BVWB)
Die Vorversion wurde bereits von mehr als 20.000 Unternehmen heruntergeladen, berichtet der Verband. Der Erfolg habe ihn dazu bewogen, das Programm zu erweitern: Mit Version 2.0 soll ein noch dedizierteres Bild der Organisation erfasst werden, um Verbesserungen anstoßen zu können. Neue Dokumentations- und Auswertungsmöglichkeiten beschleunigen den Prozess.

Zugrunde liegt der gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie herausgegebene Wissensbilanzleitfaden 2.0. Zudem seien Feedback aus der Praxis und Erfahrungen der Verbandsmitglieder eingeflossen.

Die Software kommt mit zusätzlichen Visualisierungs- und Auswertungsmöglichkeiten und einigen Erfassungsvorlagen. Neu sind etwa Zeitreihendarstellungen der Bewertungskriterien, um Vergleiche zwischen Wissensbilanzen über bestimmte Zeiträume noch einfacher zu machen. Die Entwicklung des Know-hows im Unternehmen kann so noch detaillierter ausgewertet werden, erläutert Prof. Dr.-Ing. Kai Mertins, Vorstand des Bundesverbands Wissensbilanzierung.

Die Wissensbilanz-Toolbox 2.0 ist so konzipiert, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen ihre immateriellen Vermögenswerte analysieren und steuern können. Erstellt wurde die Software vom Arbeitskreis Wissensbilanz des Wirtschaftsministeriums unter der fachlichen Leitung des Fraunhofer Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK). Sie wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Pilotprojektes “Wissensbilanz – Made in Germany” entwickelt.

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