LibreOffice 4.2.4 fixt Fehler und vereinfacht Bedienung

LibreOffice 4.2.4 ist fertig. Die Variante 4.2.4 “Fresh” des Open-Source-Office-Pakets der Open Document Foundation wurde auf dem Linuxtag in Berlin gezeigt. Sie besitzt die meisten der für Version 4.2 versprochenen Funktionen – unter anderem eine bessere Kompatibilität zu Microsofts OOXML-Dateien.

Die vielen Bugfixes und erweiterten Möglichkeiten vor allem der Bedienerführung unter Windows zeigt die in Berlin ansässige Stiftung in ihren Wiki-Einträgen für Release Candidate 1 und RC2 und den darin verlinkten Einzelbeschreibungen.
Die Programmierer der Document Foundation fügen wegen des laufenden Verbesserungsprozesses jedoch an, dass erst einmal nur “Early Adopter” die Software nutzen sollten. Konservative Nutzer sollen besser noch die Version “4.1.6 stable” verwenden.
Die größte Mühe gab sich die Entwickler-Community beim Umgang mit großen Datenmengen in der enthaltenen Tabellenkalkulation: Die komplexen XLSX-Dateien werden nicht nur zügiger, sondern nun auch absturzresistenter berechnet.
Die bessere Einbindung der verschiedenen Office-Aufgaben in die Windows-Oberfläche durch einzelne Icons in der Task-Leiste beherrschte bereits Version 4.2.0.

Sowohl die neue Ausprobierversion 4.2.4 als auch das stabile LibreOffice 4.1.6 stehen zum Download bereit. Neue Extensions und Templates stellt die ODF ebenfalls zur Verfügung.
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