Univention komplettiert Schullösung UCS@school

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Univention komplettiert Schullösung UCS@school (Bild: Shutterstock / Tyler-Olson)

Die Bremer Software-Schmiede Univention ergänzt ihre Schul- und Unterrichts-Management-Lösung “UCS@school” um zahlreiche Features, darunter Assistenten zur leichteren Steuerung und Verwaltung des Schulbetriebs. Die Software in ihrer Ausgabe 3.2 R2 fügt zum Beispiel den Massenimport von Benutzerkonten aus CSV-Dateien per Assistent hinzu. So sind schnell neue Schulklassen oder Lehrerkollegien eingerichtet und arbeitsfähig.

Univention komplettiert Schullösung UCS@school (Bild: Shutterstock / Tyler-Olson)

Trotz des Mehr an Funktionen will der Hersteller ein Weniger an Komplexität erreicht haben: Die Lösung für den Betrieb und die Verwaltung von IT-Infrastruktur im öffentlichen Raum soll nun noch einfacher zu bedienen sein. So wird die Einrichtung getrennter Netzwerke für Lehrbetrieb und Schulverwaltung durch einen Einrichtungsassistenten erleichtert und macht damit die bisherige manuelle Konfiguration überflüssig.

Offiziell für die bessere Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern – aus Schülersicht womöglich für die Unterbindung ungewollter Tätigkeiten – ist ein optionaler Zugriff der Lehrer auf das Benutzerverzeichnis ihrer Schüler möglich. Das soll unter anderem das Einsammeln erledigter Aufgaben optimieren. Wegen der vorher zu klärenden datenschutzrechtlichen Fragen ist diese Funktion im Standard jedoch deaktiviert.

Univention-Bedienung
UCS@school soll die Arbeit der Schulen mit IT-Infrastruktur vereinfachen (Bild: Univention).

Eine der neue Funktion in UCS@school 3.2 R2 weist einzelnen Schulen im Managementsystem beliebige Namen zu. Statt von der Umgebung vorgegebene Namen lassen sich nun individuelle und schneller erfassbare Bezeichnungen anzeigen. Auf Wunsch vieler Lehrer habe man im Management-System nun jeweils den Computer-Raum vorausgewählt. Alle Änderungen sind in den neuen Release Notes der Software aufgeführt.

Die spezielle Schulversion des “Univention Corporate Server”, der wiederum als Alternative zu Microsofts Small Business Server vermarktet wird, kostet je Server beim Installations-Support 290 Euro netto pro Jahr (brutto 345,10 Euro), mit Standard-Support 1190 Euro pro Server (mit Mehrwertsteuer 1416,10 Euro), mit Premium-Support 1690 Euro im Jahr (brutto 2011,10 Euro). Wird UCS nicht nur als Management-Lösung für Drittanbieter-Systeme verwendet, fallen je Client (mit gemanagten Endgeräte-Diensten) 13,90 Euro im Jahr an. Für bestimmte Schulen und Schultypen werden auf Anfrage Rabatte gewährt.

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