Globalsign entwickelt Identitäts-Management fürs Internet der Dinge

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Identity o Things

Der Sicherheitsanbieter Ubisecure arbeitet an Lösungen zu vertrauenswürdigen elektronischen Identitäten im vielbeschworenen “Internet of Everything” (IoE), das Netzwerkriese Cisco vergangenes Jahr als Folgeerscheinung des “Internet of Things” ausgerufen hatte. Der finnische Sicherheitsdienstleister, nun Tochter des Identity-Management-Unternehmens Globalsign, ist neben anderen IT-Security-Unternehmen wie Symantec Mitglied der Kantara-Initiative für ein sicheres IoE. Weitere Teilnehmer sind Computer Associates, T-Mobile und zahlreiche andere.

Identity o Things (Bild: Kantara)
Die IEEE-Gruppe Kantara arbeitet an der “Identity of Things” (IDoT). SSL-Zertifizierer Globalsign und Sicherheitstochter Ubisecure arbeiten an Lösungen (Bild: Kantara).

Ubisecure-Mutterfirma GMO Globalsign, vor allem aktiv bei der Vergabe von SSL-Zertifikaten, tritt dieser Gruppe nun ebenfalls bei, denn für künftige netzverbundene “Things” wird die Vergabe von SSL-Zertifikaten in ihrer jetzigen Form wohl nicht mehr ausreichen.

Kontrolle von Zugriffberechtigungen, Single Sign-On (SSO), Federation, Identity Management und Delegation, bisher schon Aufgabengebiete von Ubisecure und Globalsign, sollen auf das IoE in neuer Form ausgeweitet werden. Die angestrebten Lösungen sollen Nutzer und Geräte sowie deren Verknüpfungen und Rechte umfassen.

Kantara-Initiator IEEE arbeitet daran, technische und politische Interoperabilitäts-Herausforderungen für die IT-Industrie anzugehen, insbesondere die Anforderungen des Internet of Everything. Teilnehmer an den geplanten IEEE/Kantara-Diskussionsgruppen zur “Identity of Things” (IDoT) sind unter anderem Abgesandte von Oracle, Cisco, der Regierung von Neuseeland, der Deutschen Telekom, France Telecom und Internet-Registries wie Neustar.

Man diskutiert dort über weitere Sicherheitsebenen für Geräte, Systeme und Prozesse und nimmt an Testprogrammen teil, um Interoperabilität und Einhaltung von Standards zu gewährleisten. Konkrete IoE-Sicherheitsprodukte gibt es noch nicht: Die Beteiligten geben erst einmal bekannt, mit der Arbeit begonnen zu haben.

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