1&1 hat Angebot an Cloud-Servern für KMU erneuert

1&1 bietet Kunden jetzt eine überarbeitete Version seines Cloud Servers an. Er baut auf dem als 1&1 Dynamic Cloud Server vermarkteten Angebot auf und löst dieses ab. Die Neuauflage bietet aber eine bessere Leistung. Dafür sollen das im Hintergrund eingerichtete Storage Area Network und die Verwendung von SSDs sorgen. Die dadurch bereitgestellten Ressourcen lassen sich ebenso wie die Firewall-Einstellungen für virtuelle Maschinen, Load Balancer, integriertes Backup, eine Kernel-based Virtual Machine (KVM) und die Konsole für den Zugriff über den Desktop mit der ebenfalls erneuerten Verwaltungsoberfläche steuern. Außerdem ist die Aufstockung der Ressourcen ohne Ausfallzeit möglich – was 1&1 als “Hot Resizing” bewirbt.
Abgerechnet wird der 1&1 Cloud Server entweder minutengenau mit Preisen ab 0,037 Cent pro Minute – was 53 Cent pro Tag respektive 15,98 Euro in Monaten mit 30 Tagen entspricht – oder mit einer monatlichen Pauschale von 15,84 Euro für die Basiskonfiguration. Die setzt sich aus einer CPU, einem GByte RAM, 20 GByte Speicher (SSD) und Ubuntu in der 32-Bit-Version als Betriebssystem zusammen.
Als Web-Server empfiehlt 1&1 eine Konfiguration, die 48,96 Euro pro Monat kostet. Dafür gibt es dann zwei CPUs, 4 GByte Arbeitsspeicher, 80 GByte Speicher auf SSDs und Linux (64 Bit). Dieselbe Hardware, aber mit Microsoft Windows als Betriebssystem, kostet 58,96 Euro. Die von 1&1 vorgeschlagene Ausstattung für einen Datenbank-Server liefert für 97,92 respektive 107,92 Euro im Monat – je nachdem ob mit Linux oder Windows – 4 CPUs, 8 GByte RAM und 160 GByte Speicher.

Die vereinfachet Handhabung macht sich 1&1 zufolge bereits bei der Einrichtung bemerkbar: Schnell-Klicker sollen bereits in 55 Sekunden einen Server aufsetzen und alle Hard-und Softwareeinstellungen, die sie für ihr Projekt benötigen, vornehmen können. Dafür, sowie für die anschließende Verwaltung, steht eine überarbeitete Administrationsoberfläche zur Verfügung. Außerdem wurden App-Vorlagen intergiert, mit denen sich vorinstallierten Anwendungen wie WordPress, Drupal und Magento schneller einrichten lassen. Mit einer Programmierschnittstelle und vorkonfigurierten Server Templates können zudem zahlreiche Routinevorgänge von IT-Abteilungen in der Cloud automatisiert werden.
