Netzlink präsentiert Cloud-Dienst zur buchbaren Datenverschlüsselung

Der Braunschweiger IT-Dienstleister Netzlink Informationstechnik stellt anlässlich der CeBIT am Stand seines Partners Rohde & Schwarz SIT in Halle H6, Stand K24, seinen Cloud-Dienst Nubo Crypt vor. Dieser ermöglicht Unternehmen, die mittels Festnetz, Richtfunk oder Satellit über Ethernet kommunizieren, eine buchbare Datenverschlüsselung, die vor Spionage und Datenmanipulation schützen soll. Gleichzeitig erlaubt er die abgesicherte Nutzung weiterer Cloud-Dienste.

Der Berliner Hardwarehersteller Rohde & Schwarz SIT stellt Netzlink zu diesem Zweck Appliances zur Ethernet-Verschlüsselung aus seiner Serie R&S SITLine ETH zur Verfügung. Diese sind für Bandbreiten zwischen 25 MBit/s und 40 GBit/s ausgelegt und nutzen laut Anbieter die neuesten kryptografischen Methoden und Standards, darunter AES und X.509 zum Erstellen digitaler Zertifikate. Ferner basiere die Verschlüsselung auf Port-, VLAN- oder Gruppen-Zuordnung (Multipunkt-Verschlüsselung). Netzlink zufolge sind sämtliche Geräte BSI-zertifiziert und können flexibel bei vielen stationären und mobilen Anwendungen eingesetzt werden.
Nubo Crypt selbst ist wiederum Bestandteil der Nubo Cloud, die unter anderem Server- und Storage-Lösungen im Rahmen von Infrastructure-as-a-Service anbietet. Hinzu kommt nun noch “Verschlüsselung-as-a-Service”, was den sicheren Bezug weiterer Cloud-Dienste ermöglichen und Kommunikationsverbindungen zwischen Niederlassungen absichern soll.
Netzlink legt nach eigenen Angaben besonderen Wert auf die Datenhaltung in deutschen Rechenzentren, die dem Unternehmen zufolge einer BSI-konformen Notfallvorsorge unterliegen. Ferner werde Nubo Crypt in Deutschland entwickelt, obliege den geltenden deutschen Datenschutzregeln und werde überdies regelmäßig durch einen externen Datenschutzbeauftragten auditiert. Ebenso werde auch die Verschlüsselungshardware hierzulande gefertigt.
Der IT-Dienstleister offeriert seinen Kunden bei Vertragsabschluss die Verschlüsselung von Ethernet-VLANs- und Standleitungen sowie ein zentrales Sicherheitsmanagement, Monitoring und Alerting. Ebenso zentral erfolgt die im Preis enthaltene Störungsaufnahme. Das Angebot umfasst zudem Wartung und Systempflege. Die Mindestlaufzeit des Kontraktes beträgt einen Monat, auch die Berechnung erfolgt auf monatlicher Basis. Zusatzkosten für zentrale oder interne Schlüsselserver sollen dadurch entfallen.
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