Dell präsentiert akualisierte Business-PCs der Reihe OptiPlex

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dell-optiplex-3040 (Bild: Dell)

Der Hersteller hat die OptiPlex-Reihe nach eigenen Angaben durchgängig kleiner, schneller und energieeffizienter gestaltet. Die ab sofort erhältlichen Modelle OptiPlex 5040, 7040 und 7040 Micro kommen mit Intel-Core-vPro-CPUs der sechsten Generation sowie einer deutlich höheren RAM- und Speicherkapazität.

Dell hat seine Business-PC-Reihe OptiPlex der nach eigenen Angaben umfassendsten Aktualisierung der vergangenen fünf Jahre unterzogen. Dabei sei die OptiPlex-Reihe durchgängig kleiner, schneller und energieeffizienter geworden. So liege der Energieverbrauch um bis zu 60 Prozent unter dem der Vorgängermodelle. Dennoch sei die Leistungsfähigkeit der Rechner bei gleichzeitig geringerer Geräuschentwicklung gestiegen. Als Betriebssystem kommt auf den 5040er-Rechnern standardmäßig Windows 7 Professional (64 Bit) zum Einsatz. Der Hersteller verweist jedoch auf die Möglichkeit, das OS auf Windows 10 Professional zu aktualisieren.

dell-optiplex-3040 (Bild: Dell)
Die Business-Desktops der OptiPlex-Reihe kommen in drei Formfaktoren – Small Form Factor, Mini Tower und Micro (Bild: Dell).

Überdies soll sich das neue OptiPlex-Portfolio deutlich platzsparender einsetzen lassen. Als Beispiel führt der Anbieter die jeweiligen Mini Tower an, die im Vergleich zu den Vorgängermodellen um 43 Prozent kleiner geworden seien. Im Allgemeinen beherbergen sämtliche Neuvorstellungen laut Dell zudem deutlich mehr RAM- und Speicherkapazität.

Die Modelle OptiPlex 5040 und 7040 sowie 7040 Micro sind ab sofort im Handel erhältlich. Die Preise für erstere beginnen bei 599 Euro, für die 7040er-Reihe verlangt Dell Preise ab 799 Euro. Dazwischen liegt das Micro-Modell der 7040er-Linie mit einem bei 779 Euro startenden Preis (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Abgerundet wird das Portfolio durch den ab Dezember verfügbaren OptiPlex 3040, zu dem der Anbieter jedoch noch keine detaillierten Angaben macht.

Während die 3040er-Serie im Einstiegssegment angesiedelt sein wird, positioniert sich die OptiPlex-5040-Reihe zwischen diesem und dem High-End-Bereich mit den 7040er-Modellen. Die wahlweise im “Small Form Factor” oder als “Mini Tower” erhältlichen OptiPlex-5040-Modelle werden je nach Konfiguration von Intels mit 3,2 GHz taktendem Vierkernprozessor Core-i5-6500 oder dem ebenfalls mit vier Kernen bestückten und 3,4 GHz schnellen Chip Core-i7-6700 angetrieben. Beide stammen aus der aktuellen, sechsten Intel-Core-vPro-Generation.

Der Arbeitsspeicher variiert zwischen 4 und 8 GByte DDR3L-RAM. Beim internen Speicher haben Kunden beim OptiPlex 5040 die Wahl zwischen einer 500 GByte großen Festplatte oder einer 128 GByte fassen SATA-SSD für den M.2-Steckplatz. Für die Grafikberechnung zeichnet entweder eine integrierte Intel-GPU oder die dedizierte Grafikkarte AMD Radeon R5 340X mit 2 GByte Videospeicher verantwortlich. Unabhängig davon lassen sich bis zu drei Displays anschließen, da neben einem HDMI-Port noch zwei DisplayPort-Anschlüsse bereitstehen. Zur weiteren Ausstattung zählen USB-2.0- und 3.0-Ports, ein SD-Kartenleser sowie ein optisches DVD-Laufwerk.

OptiPlex 7040 Micro (Bild: Dell)
Das Micro-Modell des Dell OptiPlex 7040 mit einem Volumen von 1,2 Litern misst 18,2 mal 3,6 mal 17,8 Zentimeter (Bild: Dell).

Die High-End-Modelle der 7040er-Reihe unterscheiden sich von der OptiPlex-5040-Serie lediglich dadurch, dass in der Mini-Tower-Ausführung mit 1 TByte doppelt so viel Festplattenspeicher wählbar ist. Zudem steht mit der mit 4 GByte Videospeicher ausgestatteten AMD Radeon R7 350X eine höherwertige Grafikkarte zur Auswahl. Darüber hinaus lässt sich das hier ebenfalls standardmäßig vorinstallierte Windows 7 Professional gleichermaßen auf die Pro-Version aktualisieren. Ferner kommt die OptiPlex-7040-Serie mit integriertem WLAN nach 802.11ac.

Das 18,2 mal 3,6 mal 17,8 Zentimeter große Modell OptiPlex 7040 Micro hebt sich von den Standard-Desktop-Varianten nicht nur durch sein Bauform ab, sondern auch durch den verbauten Intel Core-i5-6500T, eine schwächere Quad-Core-CPU mit einem Takt von 2,5 GHz. Dafür wird die durch bis zu 8 GByte DDR4-RAM anstelle von maximal 8 GByte DDR3L-Arbeitsspeicher unterstützt. Der interne Speicher beläuft sich wie beim OptiPlex 5040 auf höchstens 500 GByte. Zugunsten der kompakten Bauform verzichtet Dell beim OptiPlex 7040 Micro auf das optische Laufwerk.

Das Micro-Modell ist optional noch mit der Kollaborations- und Konferenzsoftware Intel Unite erhältlich. Via 802.11ac-WLAN stellt die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bereit. Sowohl Mitarbeiter vor Ort als auch solche an anderen Standorten können auf diese Weise auf Inhalte zugreifen, Kommentare einfügen oder Dateien übertragen.

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