Dell aktualisiert Server-Reihe Poweredge

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dell_poweredge_r230 (Bild: Dell)

Die 2014 eingeführte 13. Generation wurde nun um vier Modelle ergänzt. Je nach Konfiguration integrieren sie die Intel-Prozessoren der neuesten Generation Xeon-E3-1200v5. Verbessert wurden auch der Datendurchsatz sowie die IOPS-Werte.

Dell hat die 13. Generation seiner Poweredge-Server um vier neue Modelle für kleine und mittelständische Unternehmen ergänzt. Es handelt sich um die eine Höheneinheit einnehmenden Rack-ServerPowerEdge R330 und R230 sowie die Tower-Servervarianten T330 und T130. Die aktualisierte Reihe bringt laut Anbieter vor allem eine verbesserte Rechenleistung. Zudem habe sich der Datendurchsatz gegenüber den Vorgängern ebenso verdoppelt wie die IOPS-Werte.

dell_poweredge_r230 (Bild: Dell)
Das Serverschrank-Modell Poweredge R230 eignet sich in erster Linie für verteilte Anwendungen in KMU (Bild: Dell).

Dell zufolge konnte die Rechenleistung der Neuvorstellungen für ein breites Spektrum an Anwendungen durch die Integration der aktuellen Intel-Prozessor-Serie Xeon-E3-1200v5 aus der sechsten Generation (Skylake) weiter beschleunigt werden. Wahlweise lassen sich jedoch auch Intel-Core-i3- oder -Pentium-CPUs verbauen.

Des Weiteren beinhalten die jüngsten Poweredge-Server nun PCI-Express-3.0-Steckplätze, was zu einem doppelt so hohen Datendurchsatz im Vergleich zu den Vorgängermodellen führen soll. Gleichermaßen seien auch die IOPS-Werte verdoppelt worden. Ermöglicht wurde dies nach Herstellerangaben durch die neuesten PERC9-RAID-Controller.

Hinsichtlich der Arbeitsspeicherausstattung verbaut Dell bereits seit längerem DDR4-RAM. Maximal vier DIMM-Steckplätze können in den Servern je nach Modell mit bis zu 16 oder 64 GByte RAM bestückt werden. Herstelleranalysen zufolge soll DDR4-Arbeitsspeicher eine um 33 Prozent schnellere Reaktionszeit im Vergleich zu DDR3-RAM ermöglichen. Letzteres würde noch immer in zahlreichen Servern von Mitbewerbern Verwendung finden.

In puncto Storage lassen sich modellabhängig bis zu vier beziehungsweise acht SATA- oder SAS-Festplatten im 2,5- respektive 3,5-Zoll-Format integrieren. Eine Ausnahme bildet hierbei nur das Modell T130, in das ausschließlich 3,5-Zoll-HDDs hineinpassen.

Die jüngsten Server der Poweredge -Reihe sind darüber hinaus zu mehreren Server-Betriebssystemen kompatibel. Unter anderem unterstützen sie Windows Server 2012 und 2012 R2, Red Hat Enterprise Linux und Suse Linux Enterprise Server 12 SP1 respektive 11 SP4. Außerdem finden die Hypervisoren VMWare vSphere ESXi und vSphere 2015 Unterstützung.

Dell Poweredge T130 (Bild: Dell)
Der Tower-Server Poweredge T130 richtet sich vor allem an Anwender in kleineren Büros und in Heimarbeitsplätzen (Bild: Dell).

Im Einzelnen sind die vier Neuvorstellungen für leicht unterschiedliche Zielgruppen konzipiert worden. So soll sich der Poweredge R330 nicht nur für KMU, sondern auch für Zweigstellen großer Institutionen und OEM-Kunden eignen, die Wert auf eine höhere Hardware-Verfügbarkeit und mehr Wartungsfreundlichkeit legen. Im Vergleich zur Vorgängergeneration bietet der Rack-Server laut Dell bis zu 56 Prozent mehr Speicherkapazität.

Das zweite Rack-Servers-Modell Poweredge R230 eigne sich für verteilte Anwendungen in KMU, aber auch für Hosting-Unternehmen und OEM-Kunden. Dieser Poweredge-Server sei insbesondere hinsichtlich der RAM-Kapazität verbessert worden, die gegenüber der Vorgängergeneration mehr als verdoppelt worden sei. Zudem wurde die maximal mögliche interne Speicherkapazität laut Anbieter verdreifacht und die I/O-Erweiterungsmöglichkeiten verdoppelt.

Der Poweredge T330 ist ein erweiterbarer Tower-Server, der sich außer an KMU auch an Abteilungen und Außenstellen von Großunternehmen richtet, die mehr internen Speicher benötigen. In Zahlen bietet das Modell Platz für bis zu vier DDR4-Speicherbausteine sowie für bis zu acht 3,5-Zoll-Festplatten.

Der zweite Tower-Server, der Poweredge T130 wendet sich vorrangig an Anwender in kleineren Büros oder Heimarbeitsplätzen. Im Vergleich zur vorherigen Server-Generation bietet er Dell zufolge eine doppelt so hohe RAM-Speicherkapazität. Überdies sei das Modell inzwischen mit Dells OpenManage-Systems-Management-Tools zur Verwaltung der Server-Hardware ausgestattet.

Der Hersteller verweist darauf, dass auch die jüngsten Poweredge-Modelle beliebig mit dessen Hardware-, Software- und Services-Portfolio kombiniert werden können. Im vergangenen Jahr hatte Dell die 13. Generation der Poweredge-Server vorgestellt. Damals wurden die ersten fünf Server der 13. Generation eingeführt. Konkret handelte es sich um die drei Rack-Server Poweredge R730xd, R730 und R630, den Blade-Server M630 sowie den Tower-Server T630. Mit den neuesten Modellen ist der Anbieter nun bei der “vierten Welle” der aktuellen Generation angelangt.

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