Der Anbeginn von etwas Neuem: Kauf und Verkauf von Start-ups
Ein Start-up ist nicht einfach nur ein neu gegründetes Unternehmen. Dahinter verbergen sich Unternehmensgründungen mit einer aufstrebenden Dynamik. Absicht dieser jungen Unternehmen ist, rasch zu wachsen.
Ermöglicht werden soll das Wachstum durch das Schließen einer spezifischen Marktlücke mithilfe eines neuartigen Produkts oder einer revolutionären Dienstleistung. Die Erfolgschancen machen diese Unternehmensgründungen sehr spannend für Investoren. Auf einschlägigen Plattformen finden Käufer und Verkäufer von Start-ups zusammen.
Der Erfolg von morgen
Deutschland ist kein klassisches Gründerland, aber dies könnte sich bald ändern. Offizielle Zahlen weisen darauf hin, dass im dritten Quartal 2021 die Neugründungen von Start-ups trotz Coronaproblematik nicht zurückgegangen sind. Die absolute Zahl lag bei 812 Start-ups (Quelle: statista.de)Bei den Finanzierungsrunden war sogar eine erhebliche Zunahme zu verzeichnen. Hieran wird deutlich, wie wichtig diese Art der Unternehmensgründung ist und wie viel Kraft in ihr liegt. In einer wirtschaftlichen Umgebung, die von Spannungen und starken Wandlungen betroffen ist, können sich die Jungunternehmen dank Kreativität und Flexibilität behaupten. Das macht die Gründerszene in Deutschland zu einem wichtigen Motor für den wirtschaftlichen Erfolg auf Bundesebene. Zugleich leistet sie einen unerlässlichen Beitrag in puncto der Weiterentwicklung Deutschlands als Digitalstandort. Genau dort liegt die Zukunft einer leistungsstarken Volkswirtschaft, die sich global durchsetzen kann.
Vereinfacht durchstarten: Vorteile eines Start-up-Kaufs
Indem sich für den Kauf eines bestehenden Jungunternehmens entschieden wird, wird eine bereits vorhandene und realisierte Geschäftsidee inklusiv der erforderlichen Strukturen erworben. Das hat den Vorteil, dass ein großer Teil der Gründerarbeit bereits erfolgt ist. Somit wird der Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtert. Darüber hinaus lässt sich besser das Potenzial der Unternehmung abschätzen. Hierfür werden Umsätze und weitere Unternehmensdaten herangezogen sowie analysiert. Mit reduziertem Risiko lässt sich so die Skalierbarkeit des Start-ups abschätzen. Überzeugt sie, kann durch das Nutzen von Synergieeffekten und eigenen Kompetenzen das noch kleine Unternehmen zu einem großen Erfolg gesteigert werden.
Wieso ein Start-up verkaufen?
Einige Gründer entscheiden sich dafür, ihr Unternehmen zeitnah zu veräußern. Solch eine Transaktion hat oft den Grund, dass der Verkäufer auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist. Er möchte seine Ideen vorantreiben und nicht langfristig seine Arbeitskraft in eine Geschäftsidee stecken. Einige Gründer haben sich auf dieses Vorgehen sogar spezialisiert, da sie eine treffsichere Nase für Chancen in der Gründerlandschaft haben und sich stets neu verwirklichen möchten. Manche Gründer möchten im Unternehmen bleiben, aber benötigen Kapital. Deshalb verkaufen sie ihren Betrieb an einen Investor, der still oder aktiv agiert. Mit dieser Finanzspritze lassen sich dann ergänzende Entwicklungsschritte vollziehen, die entscheidend zum Unternehmenserfolg beitragen.